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Spinnen

 

 

 

 

 

 

Das sind nur vier der acht Augen einer heimischen Springspinnenart. Auf viele Menschen wirken Spinnen unheimlich, ja einige haben sogar eine ausgeprägte Spinnenangst. Völlig unnötig, denn es leben bei uns keine Spinnen, die einem Menschen körperlichen Schaden zufügen können.

 

 

 

Sie gehören zu den Gliederfüßern, haben acht Beine und sind zu erstaunlichen Sinnesleistungen fähig. So können sie zum Beispiel mit den Beinen riechen. Einige haben so etwas wie ein Langzeitgedächtnis und können ihre Beutetiere zählen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den Spinnennetzen unterscheidet man im Wesentlichen zwei Arten, nämlich Klebfadennetze, in denen die Beute mit Hilfe von Klebtröpfchen festgehalten wird, oder Kräuselfadennetze, in denen sich die Gefangenen verheddern.

Die Beute wird sorgfältig eingesponnen und für den späteren Verzehr aufbewahrt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Spinnennest.

Einige Spinnen treiben Brutfürsorge und andere Brutvorsorge. Bei dieser Art ist keines von beiden der Fall. Sie leben nur kurze Zeit in Gemeinschaft, laufen schnell auseinander und müssen sich allein durchschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Spinnenhochzeit. Längst nicht immer wird das Männchen vom Weibchen während oder nach der Hochzeit gefressen. Bei einigen Arten ist es obligatorisch , bei anderen sind es nur 10 - 12 %.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf einem Hektar Grünland können bis zu 6.000.000 Spinnen leben. Die in Deutschland lebenden Spinnen verzehren im Jahr so viel an Beute, wie die gesamte deutsche Bevölkerung wiegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Als Achtbeiner gehören die Milben und die Zecken auch zu den Spinnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den echten Spinnen ist der Körper zweigeteilt in Vorderkörper und Hinterteil. Bei den Weberknechten bildet der Körper eine Einheit und die Augen sitzen auf dem Rücken. Sie taugen allerdings nur zur Unterscheidung von hell und dunkel. Das ist aber für die hauptsächlich nachtaktiven Tiere völlig ausreichend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spinnen besitzen leider bei den meisten Menschen keine Sympathien. Dennoch ist die Beschäftigung mit ihnen überaus lohnend und ihre Bedeutung für das Gleichgewicht in der Natur kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.

 

 

 

 

 

 

 

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Die größte Spinne begegnete mir 2003 in Kopenhagen und ist ein Werk der französischen Künstlerin Louise Bourgeois.

 

 

 

Meine nächste Seite erscheint Mitte März 2012.

 

 

©Ernst-August Schulz