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Die in jedem Winter fälligen Arbeiten wurden durchgeführt. Im Wesentlichen war es das Freischneiden der Sichtschneisen.  Leider konnte diese Arbeit am schönsten Aussichtspunkt nicht durchgeführt werden, weil ein Wildschwein hier Junge bekam und wir dabei natürlich nicht stören wollten. Ja, und dann war die Zeit in der solche Arbeiten durchgeführt werden dürfen vorüber und mussten auf den nächsten Winter verschoben werden.

Diesmal behandelt meine Seite allseits bekannte aber wenig beachtete Lebewesen, nämlich die

Destruenten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei den Begriffen Wald, Feld und Flur fallen uns spontan die 3 oben gezeigten Tiere und einige andere ein. Sie sind sicher sehr schön oder bemerkenswert und erfüllen ihren Zweck im Netzwerk der Natur. Aber sie sind nicht von überragender Bedeutung. Wirklich wichtig sind die  Organismen, die organisches Material abbauen und umwandeln. Das sind die Destruenten, in der  Regel sind es Bakterien und Pilze. Im erweiterten Sinn zählen auch einige andere Zerkleinerer dazu. Ein paar von ihnen sollen hier vorgestellt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regenwürmer, es gibt etwa 40 Arten in Deutschland. Ihre Eier legen sie in Kokons im Erdboden ab.  Alle sind Zwitter, das heißt sie sind sowohl männlich als auch weiblich. Die gürtelähnlichen Verdickungen sind die Geschlechtsorgane.

Regenwürmer können bis zu 8 Jahre alt werden.

 

 

Asseln sind höhere Krebse,sie gehören auch zu den Erstzersetzern. Sie haben zwar das Wasser als Lebensraum verlassen, aber die Kiemenatmung beibehalten. Die Jungen entwickeln sich in einer Bruttasche unter dem Körper des Weibchens. Ein Weibchen kann im Jahr bis zu 100 Junge bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von den Springschwänzen wurden bisher weltweit ca. 8000 Arten beschrieben. Da verrottendes organisches Material ihre Nahrung ist, gehören sie zu den ganz wichtigen Humusbildnern.

 

Pilze sind keine Pflanzen und auch keine Tiere, sie sind einfach nur Pilze. Als Umwandler von krankem oder totem Material in Humus kann ihre Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden. Pilze vermehren sich geschlechtlich oder ungeschlechtlich durch Sporen oder aber vegetativ durch Ausbreitung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele in totem Holz lebende Käferlarven gehören ebenfalls zu den Humusbildnern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tausend- und Hundertfüßer haben sehr viele Beine, bis zu 750. Die meisten leben von abgestorbenen Pflanzen und haben daher eine hohe bodenbiologische Bedeutung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem die hier vorgestellten und noch etliche andere Arten ihre Arbeit getan haben, kann sich neues auf altem Leben entwickeln. Das genau ist die Aufgabe der Destruenten.

 

 

Meine nächste Webseite erscheint Mitte September 2010.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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©Ernst-August Schulz